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  Opaltip
 

Bearbeitung von Opalen

 

Opale schleifen und polieren

Opale lassen sich in der Regel (außer Koroitopale) sehr gut schleifen. Als Anfänger nehme ich dafür eine handelsübliche kleine Handbohrmaschine mit Drehzahlregelung der Firma Proxxon.
Diese ist sehr handlich und gut zu führen und zudem sind sie robust und halten sehr lange. Auch ein Fußschalter hat sich gut bewährt.

Das Zubehör ist sehr umfangreich und man kann auch das Zubehör anderer Marken, wie Drehml oder so aus dem Baumarkt nehmen. Dennoch gibt es nicht soviel Schleifzubehör und schon gar icht mit dem feinen Naßschleifpapier. Dieses besorge ich mit beim Autoteilehändler und schneide sie mir zurecht. Ich habe verschieden Schleifscheibenträger aus Flaschendeckel, Deckel von Gläsern und so gefertigt und klebe das Naßschleifpapier mit doppelseitigem Klebeband auf. So habe ich verschieden Größen und Formen.
Hilfreich ist auch ein kleiner Borhständer und andere Halterungen für die Miromot-Bohrmaschinen, sowie ein kleiner Schraubstock.



Flaschendeckel mit Schmirgelpapier beklebt



Diverses Zubehör anderer Anbieter




Blechplatte mit NeoDym Magneten - Ideal als Materialhalter


Bohrständer


Alter Wasserkanister aufgeschnitten und eine
Zimmerspringbrunnenpumpe zum Bohren und Naßschleifen
 


Zum Schleifen der Grundform und zum Abschleifen des Gesteins nehme ich eine Diamantscheibe, die es in jeden Baumarkt gibt und auch von anderen Firmen passen. Ein Schnellspannfutter sollte man an der Bohrmaschine aber schon haben, denn immer die Einsätze zu tauschen hält nur auf.

Nachdem ich nun die Matrix – das Gestein drumrum entfernt habe, sehe ich, welche Form man nun schleifen kann. Oft lasse ich die Opale in Freeform und schleife nur die Ecken und Kanten rund.

Mit 1000- oder 1200 Schleifpapier, da ich auf eine Filzrolle ( Filzpolierer für die Maschiene) klebe, schleife ich nun alle Kratzer und Dellen raus und ein leichter Glanz ist schon zu erkennen. Schleifen sollten man aber immer naß und die Steine sollten nie heiß werden, damit sie nicht platzen oder matt werden. Nun kommt der Feinschliff mit 2000er, 3000er und 5000 Naßschleifpapier. Dieses bekommt man gut in jeden Autoteilehandel. Anschließend nehme ich noch Schleifpulver auf das Schleifpapier, damit es noch glatter wird. Das Schleifpulver erhält man im Internet mit den verschiedenen Stärken. Es wird mit Wasser angerührt, wobei es gilt: viel Wasser gleich schleifen, wenig Wasser (Brei) gleich polieren.

Jetzt kommen Filz, Holz oder Lederscheiben zum Polieren im Einsatzt. Diese dienen als Träger für die Polierpaste. Und auch hier gilt es wie oben mit der Wassermenge. Die Drehzahl der Maschine sollte die geringste sein ( 500 bis 800 Umdrehungen), damit auch hier keine Hitze entsteht. Auch sollten man immer kreuz und quer polieren, damit man keine Riefen in den Stein schleift.  

Ideal für das Naßschleifen ist es, wenn man eine kleine Zimmerbrunnenpumpe in eine Wanne mit Wasser setzt. Diese kann man im Durchlauf des Wassers gut regulieren. Der Schlauch geht entweder durch einen "Schanenhals" oder es wird ein stabiler Kupferdraht mit Tape am Schlauch befestigt, damit man ihn etsprechend biegen kann. So läuft immer Wasser über den zu bearbeitenden Stein. Einerseits wird der Stein dadurch gekühlt, andererseits hat man keinen Schleifstaub.

Für das Hobbyschleifen reicht die kleine Maschine aus und Zubehör gibt es reichlich. Wer kleine Steine schleifen will und diese nicht mit den Fingern halten kann, sollte den Stein mit 2 Komponentenkleber oder mit Schellack auf einen Nagel oder ein Holz (Zahnstocher) kleben. Diese lassen sich später leicht entfernen und man kann den Stein besser führen.
Besonders äthiopische Opale sind sehr feinrissig, platzen leicht ab oder werden trübe. Oft sind diese opal nur im Wasser sehr klar, trocknen sie sind sie wieder trüb und milchig. Deswegen beim Kauf darauf achten, daß sie trocken sind. Diese sogenanten Hydrogenen Opale saugen sich mit Wasser voll und sind klar und manche kleben wie Kaugummi, wenn sie naß werden. Das sind die Gum-Opale, die man auch meiden sollte.

Dies ist eine Vartante, wenn man nicht so viel Geld für die teueren Maschinen ausgeben will. Trotzdem sollte man sich überlegen, was sich zulegen will und braucht. Man sollte erst einmal klein anfangen und erst einmal üben. Alles andere ergibt sich dann.



Kommentare zu dieser Seite:
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