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  Schungit
 

Schungit

Ich bekam mal wieder so einige Angebote von Großhändlern, die mir u.a. auch Schungit
als Neuf
und angeboten haben. Es war mal wieder ein Versuch etwas zu verkaufen, was es eigentlich schon seit Jahren gibt und wohl nicht so lief. Vor etlichen Jahren schon bekam man auf Börsen den Schungit massenhaft angeboten, doch in den letzten Jahren verschwand er wieder vom Markt. Damals wußte man auch noch nicht, was genau der Schungit wirklich ist. Er sieht aus, wie Anthrazit mit Farbvariationen von schwarz, gräulich bis aschgrau und er ist leicht, wie der Gagat, weshalb man ihn auch leicht damit verwechseln kann. Die Altersangaben zur Entstehung, sowie dessen Ausgangsmaterial wird unterschiedlich angegeben. So schwanken die Alterszahlen zwischen 600 Mio. bis 2 Mrd. Jahren und das Ausgansmaterial sind vermutlich Meeresalgen, wenn gleich andere Theorien aufstellen, daß es sich hier und um einen kosmischen Ursprung handelt und  dieses Mineral mit Meteoriten auf die Erde kam. Tatsächlich fand man dieses Mineral auch sonst nur im All. Schungitgesteine sollen demnach Reste vom Planeten Phaeton sein.

Tatsächlich weiß der Schungit besondere Eigenschaften auf, denn es ist eine weitere besondere Art des Kohlenstoffs mit bis zu 95% Kohlenstoffanteil und einer besonderen (bislang unbekannten) Struktur.  Synonyme sind: Shungit, Algenkohle, Schungit-Kohle und Inostranzeff´sches Schungit. Bei der Struktur handel es sich um kugelförmige Hohl-Ione, die auch Fullerene genannt werden und einen Fußball ähneln, da sie 12 oder 20 Fünfecke aufweisen. Schon 1880 beschrieb Alexander Alexandrowitsch Inostranzew den Schungit, der diesen in Russland fand. An dem wohl bekanntesten Fundort, Karelien – der Onegasee in der Shungaregion und an dem Ladogasee, wo man Ölschiefer findet und abbaut, wurden diese Schungite gefunden. Aber auch in Ostfinnland fand man Shungit, was die Therorie der Herkunft durch Meteoriteneinschläge untermauert. Auch, wenn viele von der Theorie überzeugt sind, daß sich Shungit aus Saprogel gebildet hat, dessen Ursprungsmaterial die Seealgen sind und die die seltenen und natürlich vorkommenden Fullerite enthalten. Das Mineral Fullerit ist zwar beschrieben, jedoch noch nicht von der IMA eingetragen.  Je nach Herkunft sind weitere Mineralien enthalten: Kohlenstoff 20-95%, Silizium 5-60%, Aluminium bis 4%, Eisen bis 3,5%, Magnesium bis 3,5%, Kalium bis 1,5%, Schwefel bis 1,2%, Kalzium bis 0,58%, Phosphor bis 0,34%, sowie viele andere Mineralien mit geringen Mengen.



Die Verwendung von Shungit ist in der Industrie sehr wichtig, da diese Pigmente eine sehr gute schwarze Deckkraft besitzen und als Färbemittel für Gummi und Zement benutz werden. Zudem sind die Shungite ein kostengünstiger Ersatz für die teuere Aktivkohlefilter.

 

 

 




 






Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Elke Becker( lamponefreenet.de ), 29.04.2015 um 15:09 (UTC):
Schungit wird heutzutage dank seiner Heilmöglichkeiten beliebter. Der Stein ist sowohl für Körper, als auch für Seele gut. Und als Schmuck auch schön. Ich finde meinen Kauf von der Pyramide toll! http://www.schungit-karelien.de/article/1-anwendung-von-schungit-pyramiden

Kommentar von Sellers Kenneth( selken62hotmail,de ), 23.02.2015 um 15:05 (UTC):
Hallo ,also ich habe sehr viel gelesen was Schungit betrift.(Videos)
Ich habe seid Jahren ein paar Fundstellen die ich zuerst dachte es sei Gagat..es stellte sich heraus das es Steinkohle ist.Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher.Es hat alle test bestanden.Es färbte nicht ab schleifen, polieren und sie leiten strom!!!kann das alles Stein-Kohle????Oder habe ich Edel-Schungit.

Kommentar von renate lütke( renate.luetkegmx.de ), 18.01.2015 um 15:00 (UTC):
Sind Schungit - <Steine aus Russland - mit Gammastrahlen
bestrahl? Für eine Nachricht
wäre ich sehr dankbar, da ich mir eine Kette, sowie eine
Pyramide gekauft habe.( soll aus Karelien sein )



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